EightyOne

Politik & Wirschaft

Am vergangenen Mittwoch konnte man folgende “Topnews 2″ im Blick am Abend lesen:

Irgend wie kann ich mir kaum vorstellen dass ein CEO Probleme mit seinem Logo hat. Dieses ging nun aber 100 prozentig über seinen Tisch bevor es eingeführt wurde. Wie es auch im Text heisst geht es Carsten Schloter anscheinend um die Umsetzung der Kampagnen, nicht um das Logo. Wie zum Teufeln Namen kommt dann der Blick am Abend zu so einer Überschrift und so einem Einleitungstext? Das wissen wohl bloss die Götter!

Bei den Kampagnen gehe ich definitiv mit den vermeindlichen Worten von Carsten Schloter einig: Emotionalität bitteschön! Etwas unterkülteres als beispielsweise die iPhone-Seite habe ich ja noch nie gesehen! Menschen, Farben, Gefühle… bitte etwas mehr davon und dafür viel weniger Grau-Verläufe. Dankeschön.

Seit nun knapp einem Jahr wohne ich in der Stadt Luzern und aufgrund dessen war es für mich von Anfang an klar, dass ich mein Auto verkaufen werde. Wer die horrenden Parkplatzgebühren in der City kennt, wird mich wohl sicher verstehen. Ich bin ein Mensch, der prestigemässig ohne weiteres ohne Auto leben kann, für meinen Arbeitsweg nach Bern ist ein Auto sowieso das Dümmste. Aber hie und da braucht sogar ein Städter wie ich einen fahrbaren Untersatz, darum wurde ich auf das Carsharing-Unternehmen Mobility aufmerksam.

Aufgrund dessen, dass ich nun fast ein Jahr mit den roten Autos unterwegs bin, möchte ich hier meine Erfahrungen mit den Carsharing-Unternehmen festhalten. Nicht zuletzt deshalb, weil anscheinend jeder schon davon gehört hat, niemand das Produkt aber so richtig kennt. Diese Erfahrung habe ich auf jeden Fall gemacht, wenn ich davon erzähle: "Mobility, aha, wie funktioniert das?". Des weiteren will ich euch natürlich auch meine persönlichen Erfahrungen mit Mobility nicht vorenthalten.

Das Mobility Carsharing System ist eigentlich denkbar einfach: Reservieren – Einsteigen – Fahren – Bezahlen. So lautet auch der Slogan von Mobility. Also bereits das perfekte Storyboard für meinen Blog-Eintrag :-)

Reservieren

Die Reservation kann entweder kostenlos übers Internet oder eine computerunterstützte Hotline vorgenommen werden. Wer es lieber persönlich mag hat auch diese Möglichkeit, eine Reservation bei einem Call-Center Agent ist jedoch kostenpflichtig und eigentlich überflüssig.

Man wählt ganz einfach den gewünschten Standort und den Fahrzeugtyp. Vom Smart übers Cabrio bis zum Transporter gibts eigentlich alles. Und Standorte gibt ordentlich: Allein einige wenige huntert Meter rund um meinen Wohnort gibt es etwa deren sechs.

Einsteigen

Nach der Anmeldung bei Mobility, bei welcher man auch eine Kopie des Führerausweises einsenden muss, erhält man eine persönliche Mobility Karte zugeschickt. Mit dieser Karte kann man ganz einfach jedes reservierte Fahrzeug öffnen, man benötigt keinen Schlüssel.

Fahren

Tja, was gibt es da gross zu sagen… einfach aufs Pedal treten ;-) Falls es einmal länger dauert, kann man seine Reservation über den Boardcomputer ganz einfach verlängern, oder gegebenenfalls auch mal verkürzen. Kein Problem. Nach der Fahrt stellt man sein Mobility-Auto einfach wie da hin, wo man es geholt hat und schliesst es wieder mit seiner Mobility-Karte.

Bezahlen

Für die Mobility-Fahrten erhält man jeden Monat eine Rechnung nach Hause geschickt, fein säuberlich mit allen details zu den Fahrten. Abgerecht wird nach Zeit und gefahrenen Kilometern, ein Auto ist ab CHF 2.70 pro Stunde und CHF 0.50 pro Kilomenter zu haben. Dabei ist bereits alles inklusive: Auto, Service, Versicherung,  Benzin usw.

Mobility hat zur Verwendung der Fahrzeuge zwei ganz gelungene Flash-Filme im Netz die Zeit, wie es funktioniert:

Mobility Flash-Film "Und so funktionierts"

Mobility Flash-Film "Das Mobility Angebot"

Wie schon gesagt, ich bin nun seit fast einem Jahr mit den roten Mobility-Autos unterwegs und obwohl ich mich immer bemühe, kritisch aber fair in meinen Blog zu schreiben, fällt es mir bei Mobility schwer, etwas Negatives zu finden. Das Angebot ist definitiv von A bis Z perfekt!

Die Reservation ist denkbar einfach und ein Auto habe ich in diesem Jahr immer bekommen, wenn ich eines wollte. Selbst spontane Shoping-Aktionen in den Einkaufstempeln der Aglomeration sind möglich: Einfach reservieren, zum Auto gehen und losfahren.

Die Autos sind wirklich in einem sehr guten Zustand und sind, natürlich je teurer desto komfortabler, sehr angenehm zu fahren. Sei es nun der Smart, der Mazda3 (mein Favorit), der Renault Mégane II Combi, der Honda Civic Hybrid oder sonst irgend ein Auto… je nach Verwendungszweck das passende Auto.

Die Kosten sind für mich im absolut vertretbaren Rahmen: Ich habe eine monatliche Rechnung von ca. CHF 100.- und fahre damit etwa 5 bis 6 mal pro Monat rum. Meistens in die Aglomeration: Ins Shopping-Center, zum Baumarkt oder zu meinem Schatz. Drei bis vier Stunden und zehn bis zwanzig Kilometer ergeben dann weniger als zwanzig Franken. Dies ist kein Vergleich zu einem eigenen Auto, bei welchem alleine der Parkplatz schon mehr als das Doppelte kosten würde. Vor allem: Man hat nichts damit zu tun. Alles regelt Mobility: Service, Parkplatz, Treibstoffkosten, Sommer- und Winterräder, Vorführen, Reperaturen… man muss bloss noch selbst fahren.

Grundsätzlich kann ich also Mobility jedem empfehlen, der sein Auto nicht täglich braucht und für seinen Arbeitsweg den öffentlichen Verkehr nutzt. Wenn man dann auch noch in einer Stadt wohnt, wo die Geschäfte für den täglichen Einkauf sowieso nur wenige Meter entfert liegen, ist Mobility schon fast ein Muss! Dann profitiert man total von der tollen Mobility-Dienstleitung, hat ausser dem Fahren keine Sorgen mehr, spart ordentlich Geld und tut auch der Umwelt so einiges zu liebe. Und hey, wie toll ist das denn: Staufrei mit dem Zug ins Tessin in den Urlaub fahren und wenn es nötig ist, einfach irgend wo ein Mobility-Auto mieten :-) Da kann ich nur noch eines sagen: Einfach ein Mobility Probe-Abo für vier Monate ab CHF 40.- bestellen und selber ausprobieren! Gute Fahrt!

Bei kaum einem anderen Thema hat jede Schweizerin und jeder Schweizer eine so klare Meinung: Migros oder Coop? Die einen kaufen fast ausschliesslich beim Detailhändler Migros, die anderen schwören für ihren täglichen Einkauf auf Coop. Es scheint, als wären die Fronten klar und die Meinungen gemacht. Nur warum ist dies eigentlich so?

Nach meinen Erfahrungen ist es von zentraler Bedeutung, bei welchem Detailhändler die Eltern bereits eingekauft haben. Es gibt also Coop- und Migros-Familien in der Schweiz und meistens bleiben die Kinder dem jeweiligen Unternehmen dann auch treu. Denn die Produkte kennt man ja, die hatte man schon immer im Kühlschrank und will man auch weiter geniessen.

Früher war die Sache eher noch klar. Migros war seit jahrzehnten immer günstiger als Coop und etablierte sich darum wohl vor allem in den finanziell schwächeren Haushalten als Ernährer. Dies war auch in meiner Familie so, ich bin also ein klassisches Migros-Kind. Doch Coop hat sich in den letzten Jahren einer konsequenten Schlankheitskur unterzochen und die Preise im Vergleich zur Migros um einiges gesenkt. Dies zeigen auch immer wieder die Warenkörbe der Konsumentenorganisationen. Dies dürfte wohl auch der Grund sein, dass Coop aktuell schneller wächst als seine Konkurrentin Migros.

Aber eben, wo jetzt einkaufen? Meiner Familientradition treu bleiben und zur Migros gehen? Oder doch zu Coop? Ich war jahrelang auch nachdem ich auf eigenen Füssen stand klarer Migros-Kunde, aber dies hat sich in der letzten Zeit ziemlich geändert. Ich bin also vom Migros- zum Coop-Kunden mutiert, habe den einen orangen Riesen gegen den anderen getauscht. Aber warum das?

Heute habe ich gelernt, dass Coop mich gewinnen konnte, da ich ein "LOHAS" bin. LOHAS (Lifestyle of Health and Sustainability) sind Leute, die Unternehmen mit sozialer Verantwortung und ethischen Grundsätzen berücksichtigen. Darum hat Coop heute ihr Label "NaturaPlan" neu lanciert, natürlich auch gleich mit einem neuen Logo und einer neuen Kampagne: "Für Bio ohne Kompromisse".

Tatsächlich konnte mich Coop mit ihrem NaturaPlan-Programm an sich binden und von Migros weglocken. Denn seien wir mal ehrlich: Wenn man sich bei Migros beispielsweise die Fleisch-Abteilung ansieht, fängt man als Tierfreund ja schon beinahe an zu weinen. Migros hat in dieser Sparte den Trend definitiv verschlafen, da kann auch das Label "Engagement" der Migros nichts ändern. "Aus der Region, für die Region", welches regionale Produkte in die Regale der Migros bringt, ist zwar vorbildlich, ändert aber nichts daran dass Coop hier einfach die Nase weit vorne hat. Zu diesem Ergebnis kommt übrigens auch der Schweizer Tierschutz STS einmal mehr in seinem jährlichen Bericht.

Ich finde es schade, dass Migros die Zeichen der Zeit nicht erkannt hat und mir als Nichtmehrvegetarier kein Fleisch anbietet, dass ich wirklich bereit bin zu essen. Ich bin also also vom Migros- zum Coop-Kunden mutiert. Eine Ausnahme?

Schon seit einiger Zeit hatte ich mir vorgenommen, in meiner kleinen Kaffeeküche das Milchschaum-Problem zu lösen. Denn neben meiner Amici / Francis Francis X1-Trio inox Espressomaschine mit bestem Amici-Kaffee und dem Sirup und dem Streusel-Zeugs aus dem Globus sah der billige Stab-Milchschäumer ohne Power schon etwas dürftig aus. Kurz gesagt: Er ensprach überhaupt icht meinen Erwartungen. Da sich schon der Kassensturz für den teuren Nespresso Aeroccino ausgesprochen hatte und die Demo auf der Nespresso-Seite recht ansprechend ausschaute habe ich mich überwunden, dem Nespresso-Shop hier in Luzern einen Besuch abzustatten und mir das Wunderding zu ergattern.

Bevor ich zum eigentlichen Punkt komme, dem Erfahrungsbericht meines neuen Aeroccino Milchschäumers, muss ich schon noch ein Wort zum Nespresso-Shop verlieren. Ich muss schon sagen, die Marketiers bei Nespresso machen schon einiges richtig. Denn kaum betritt man den Shop, flutsch einem nur ein Gedanke durch den Kopf: Nespresso, what eles. Ein durchgestylter Kaffeeschuppen, in welchem sogar etwas so banales wie eine Kaffee-Kapsel als Kunstobjekt ausgestellt wird. Kein Wunder hat der Kaffee in der Export-Statistik der Schweiz im letzten Jahr sogar den Käse überholt. Trotzdem: Ich bin ein sehr sehr zufriedener Amici-Kunde :-)

Nun also zum Nespresso Aeroccino Milchschäumer: Das Gerät ist wirklich der Hammer! Der Aeroccino kann nicht nur Milch schäumen, sondern diese auch innert kürze einfach nur warm machen. Dazu befinden sich in der Packung zwei verschiedene Einsätze. Je nach dem, ob man Milchschaum oder einfach nur warme Milch möchte, stülpt man einfach nur den einen oder den anderen magnetischen Einsatz über die Noppe auf dem Boden des Gerätes. Anschliessen kommt etwas Milch rein schon kann man den Start-Knopf betätigen. Ein paar Sekunden später, genauer 50 Sekunden für Schaum und 80 Sekunden für warme Milch, stellt das Gerät automatisch wieder ab. Die Qualität des Milchschaumes ist hervorragend. So kompakten Schaum kann man sonst kaum zu Hause herstellen und vor allem nicht in dieser kurzen Zeitspanne.

Für alle Liebhaber vor Macchiato, Cappuccino oder Caffè Latte ist der Aeroccino definitiv zu empfehlen und für die 99 Franken bekommt man wirklich das Rundum-Milchschaum-Sorgenfrei-Paket mit einer 2 Jahres-Garantie. Also nichts wie los in den nächsten Nespresso-Shop!

"Die beste Methode, das Leben angenehm zu verbringen, ist, guten Kaffee zu trinken. Und wenn man keinen haben kann, so soll man versuchen, so heiter und gelassen zu sein, als hätte man guten Kaffee getrunken." Jonathan Swift

 

Swisscom hat zur Lancierung ihres Logos einen Foto-Wettbewerb gestartet. Einfach ein Foto vor einem blauen, weissen oder roten Hintergrund schiessen, raufladen und schon kann man einen iPod Touch oder ein Fiat 500 gewinnen. Ich habe meine drei Fotos schon mal eingereicht ;-)

Wir laden Sie heute zu einer Befragung zum Thema "Mobiltelefon" ein.

Solche Einladungen habe ich vom Marktforschungsunternehmen GFK schon viele erhalten, aber noch keine war so interessant. Während der Umfrage stellte sich heraus, dass es um die Einführung des iPhones in der Schweiz geht. Konkret macht GFK die Aussage, dass das iPhone demnächst in der Schweiz zum Kauf angeboten wird:

Die interssanteste Frage war sicher diejenige zum Preis. Anscheinend beabsichtigt man, das Gerät mit Ratenzahlung zu 35.- Franken anzubieten, mit einem zusätzlichen Vertrag für 75.- bis 100.- Franken.

Auch Fragen zum aktuellen Provider und ob man bereit wäre, zu einem anderen zu wechseln, wurden gestellt. Das groooooosse Geheimnis haben sie aber nicht ausgeplappert ;-) Na dann dürfen wir uns ja freuen :-)

Da habe ich doch was gefunden was sonst noch auf keiner Swisscom-Seite steht! Anscheinend bietet Swisscom ihren DSL Kunden neu Gratisminuten an allen PWLAN Hotspots an. Gemäss meinem Kundencenter habe ich noch 60 Minuten diesen Monat :-) Das ganze sieht man aber erst im Kundenkonto. Prima Sache, die richtige Richtung Swisscom!

Jetzt ist sie da… und das früher als angesagt: Die neue Swisscom.

Heute Sonntag wurde die neue Website aufgeschaltet, sie wirkt sehr frisch und sympatisch, das neue Logo passt sehr gut dazu. Nur etwas Pepp fehlt aus meiner Sicht noch. Ganz schön gelungen finde ich vor allem auch den Online-Shop. Jetzt fehlt nur noch das passende iPhone, welches man in den Warenkorb legen kann.

Einfach gleich ein Auge darauf werfen: www.swisscom.com


Heute wurde nun das neue Kleid der Swisscom präsentiert. Die Swisscom soll dabei nicht neu erfunden werden, einige Elemente aber erfahren schon eine starke Erneuerung. Die verschiedenen Swisscom Marken wie etwa Fixnet oder Mobile und auch Bluewin werden neu unter einer einzigen Marke vereint, mit einem Logo und einem Namen.

Das Logo

Das Logo besteht aus einem grafischen Element und dem Swisscom Schriftzug. Die altbekannten roten Klötze sind zu Gusten einer Art rot-blau-weissen “Fahne” gewichen (In einem Blog auch schon als Birne bezeichnet). Das Logo wurde als bewegendes Element konzipiert, die “Fahne” dreht sich dabei um die eigene Achse. Der Schriftzug wurde nur leicht angepasst, einige Buchstaben wurden etwas abgerundet und kommen so dynamischer daher.Der Jingle Am bekannten Jingle wurde festgehalten, jedoch ist der technische Klang verschwunden und der Jingle wird durch eine sympatische Frauenstimme gesungen.

Layout

Einige wenige Ideen zum kompletten Layout, etwa Verpackungen und Inserate sind auf der Website der Swisscom schon zu sehen. In welche Richtung es jedoch genau geht ist dem ganzen noch nicht genau zu entnehmen. Die geschwungenen Elemente lehnen sich aber schon am meisten an die heutige Bluewin Werbung an.

Nun, mein Fazit ist noch etwas ratlos, ich lasse mich aber gerne überraschen. Das Logo in der statischen Form, also so wie es dann beispielsweise auf der Rechnung ;-) daherkommt, gefällt mir nicht besonders, ist aber auch nicht grundsätzlich schlecht. Der Gedanke daran, dass diese Flaggen aber bewegt daher kommen lässt mich schon etwas positiver stimmen. Der Jingle ist eine ganz klare Verbesserung, kommt sehr emotional und persönlich an und ist sehr sympatisch.

Ich finde es ein mutiger Entscheid, das Logo bewusst als bewegtes Objekt zu konzipieren, wohl aber der richtige. Schlussendlich ist es immer noch die alte Swisscom, jetzt vielleicht etwas persönlicher und emotionaler. Der wichtigste Schritt ist aber sicher: Eine Swisscom. Dann lassen wir uns doch einfach mal überraschen von der TV Werbung, dem Handy Intro, der Website, der Bluewin Website, der Plakat- und Inserate-Werbung und vielem mehr.

Alle Infos zum neuen Kleidchen von Swisscom: http://www.swisscom.com/brand-2008/

Gemäss einem Bericht der Sonntagszeitung bekommt die Swisscom schon in den kommenden Monaten, genauer im ersten Quartal 2008, ein neues Kleid und auch ein neues Logo. Die sechs roten Punkten sollen durch emotionalere grafische Elemente ersetzt werden.

Quelle: Sonntagszeitung

 

Alles neu bei Swisscom
Totalumbau beim Telecomkonzern
Bern. Die Swisscom bekommt ein neues Logo. Im ersten Quartal 2008 soll es etappenweise eingeführt werden, wie aus Werbekreisen zu erfahren ist. Das neue Logo wird das Erscheinungsbild der Swisscom völlig verändern. Man verabschiedet sich von der technischen Anmutung und wendet sich hin zu einem farbigeren, emotionaleren Auftritt. Die sechs roten Punkte unter dem Schriftzug werden durch ein neues grafisches Element ersetzt. Die Swisscom will dazu keine Stellung nehmen.

Sie liess sich von einer spezialisierten Agentur im Ausland beraten. Die Gesamtkosten des Umbaus dürften einen zweistelligen Millionenbetrag verschlingen. Briefpapier, Webseiten, Swisscom-Shops, Wagenflotte, Telefonkabinen, Gebäudeleuchtschriften und vieles mehr müssen geändert werden. Der Umbau soll aus Kostengründen nicht auf einen Schlag erfolgen.

Das neue Logo kostet mehrere Millionen Franken
Mit dem alten Logo verschwindet eine Reihe von Swisscom-Untermarken. Zu den bekanntesten zählen Swisscom Fixnet, Bluewin und Swisscom Mobile. Sie hatten bisher einen eigenständigen Auftritt, für den drei Werbeagenturen zeichneten. Künftig wird es nur noch eine Agentur geben, welche die Dachmarke Swisscom betreuen wird. Bluewin wird als Marke allerdings nicht ganz verschwinden, sondern als Produktbezeichnung weiterleben, ähnlich wie «Natel». Web- und Mailadressen sollen weiterbestehen.

Das neue Erscheinungsbild ist Teil einer bereits im Mai angekündigten konzernweiten Neuorganisation. Die neue Swisscom unter der Führung von CEO Carsten Schloter richtet sich entlang ihrer Kundensegmente aus. So gibt es neu Abteilungen für Geschäfts- und Privatkunden. Bisher bestand der Konzern aus Aktiengesellschaften, in denen einzelne Techniken gebündelt wurden, wie Festnetz oder Mobilfunk.

In den letzten Monaten wurden die neuen Kaderstellen im Konzern besetzt. Noch im Dezember sollen dem Kader die neue Strategie und der Auftritt vorgestellt werden. Offizieller Amtsantritt ist für die neue Crew am 1. Januar 2008.

Beat Schmid

Na dann dürfen wir ja mal gespannt sein was in den kommenden Monaten auf uns zu kommt. Ein gewagtes Vorhaben ist es allemal, denn das Swisscom Logo mit dem entsprechenden Jingle, welches auf so vielen Schweizer Handies bimmelt, kennt wohl jedes Kind.

Ich selbst wünsche mir, dass Swisscom den Mut hat, sich ein wirklich cooles Designerkleid zu verpassen, welches das wiederspiegelt, was Swisscom zu sein versucht: Ein Premium-Telekomanbieter mit guten Produkten und einem ausgezeichneten Service. Ist zu hoffen, dass Swisscom eher in Richtung Orange schaut als zu Sunrise, eher zu Swiss als zu Easyjet, eher zu Apple als zu Microsoft und wir nach dem Logowechsel alle stolz sein können, bei Swisscom Kunde zu sein.

> Die Swisscom Markengeschichte

eco_logo_w173_h_m.jpgEin paar wenige Minuten ist es her seit das neue Wirtschaftmagazin “ECO” von SF über die Mattscheibe geflimmert ist. Überrascht bin ich schon etwas, denn das Format schaut sich, mindestens für Wirtschafts-Interessierte, recht gut. Dies ganz im Gegensatz zu vielen anderen neuen SF-Formaten, welche nicht gerade als Überflieger in die Fernseh-Geschichte eingehen werden.

Die Themen der ersten Ausgabe waren:

  • Hausgemachte Immobilienkrise: Jetzt drohen Zwangsversteigerungen
  • Immobilienboom Schweiz: leichtsinnige Kredite?
  • Japaner lehren Swiss sparen: Jede Sekunde zählt

ECO beschreibt sich selbst auf ihrer Website folgendermassen:

“ECO” beschäftigt sich ausschliesslich mit Wirtschaftshemen. Das Magazin zeigt Hintergründe auf und stellt Zusammenhänge her. Dabei sind die Menschen des Wirtschaftsgeschehens im Mittelpunkt.

Das qualitativ hochstehende Informationsangebot soll sowohl Insidern, als auch Personen, die nur am Rande wirtschaftsorientiert sind, wöchentlich Nachrichten und Hintergründe aus der Wirtschaftswelt bieten. «ECO» berichtet aus der Perspektive der Wirtschaft und bietet dem Fernsehpublikum einen Blick hinter die Kulisse.

Wirtschaft betrifft alle
«Wir alle sind in irgend einer Form Teil der Wirtschaft – ob als Unternehmer, Angestellter, Konsument oder Manager. In diesem Sinn soll ‘ECO’ dem Fernsehpublikum ökonomische Zusammenhänge verständlich darstellen.» Kurt Schaad, Redaktionsleiter
ECO Logo mit Text auf weissem Hintergrund

Ziel, Philosophie
Hintergrundinformationen und Mehrwerte zu Wirtschaftsthemen bieten, die mehr als Fakten und Zahlen vermitteln: kompetent, kritisch, fair.

Ich habe auf jeden Fall die Serienprogrammierung auf Bluewin TV für ECO schon mal aktiviert ;-)

Gruzzz Dani

Erst kurze Zeit ist es her dass sunrise, sorry Sunrise (Schreibt sich neu gross) ihr neues CI vorgestellt hat. Sunrise schreibt dazu:

“Als neues Logo dient schlicht der Namenszug Sunrise, der neu grossgeschrieben wird. Die warmen und freundlichen Farben des Sonnenaufgangs – Gelb, Orange, Rot und Purpur – wollen positive Emotionen wecken. Sie werden in einer einzigartigen Kombination von Streifen dargestellt.”

Tja, und so sieht das Ding aus:

medienmitteilungenatt.jpeg

Übrigens, schon viele haben darüber geschrieben: BloggingTom, Björn, think eMeidi, Linguist, leu.fm, bloggin’chm, tou.ch, oo.kermitter.com, typoblog.ch, xeophin.tapestry.

Jetzt ist also auch Radio DRS an der Reihe und verleiht sich eine Programmstruktur und auch ein neues Logo. Und hey, aus meiner Sicht ist ein ganz klarer Trend zu erkennen: MUT ZUR HÄSSLICHKEIT ;-) Hier die neuen Logos:

drs.gif

Neu sind auch einge Namen: Aus DRS Musigwälle wird DRS Musikwelle, Virus bekommt nun auch noch das DRS vornehin verpasst.

Ich bin ja schon auf die vielen Diskussionen gespannt. Der Blick dürfte auf jeden Fall Freude daran haben, schliesslich hat der ja fast das gleiche Logo ;-)

Gruzzz Dani

Die gelben Kerle aus Springfield sind in aller Munde seit der Simpson-Film in den Kinos läuft. Übrigens nur so am Rande: Absolut sehenswert, wer sie im TV liebt wird sie auch die 90 Minuten lang lieben.

Auch im Web grassiert die Simpson-Mania. Ein ganz lustiges Tool bietet simpsonizeme.com, mit welchem man sich selbst in einen Simpson verwandeln kann. Einfach ein Foto hinauf laden und durch die Simpson-Maschine bearbeiten lassen. Sehr witzig und wie ich finde ist das Resultat mindestens bei mir ziemlich verblüffend raus gekommen. Ich als Simpson:

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So zum Spass habe ich mal diesen komischen SVP-Möchtegern-Bundesrat durchgejagt. Leider ist er auch wieder raus gekommen, das Ergebnis sieht aber auch hier nicht schlecht aus:

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Also rein klicken und gleich ausprobieren ob dir Gelbsucht auch stehen würde.

Gruzzz Dani