Heute war ich ziemlich fleissig! Ich habe mir stundenlang die Füsse in den Boden gestanden. Oder auf gut militärisch: Ich hatte einen vordienstlichen Tag für meinen kommenden WK an der Euro.
Sinnloser hätte der Tag wohl nicht sein können. Ich bin heute morgen früh zweieinhalb Stunden nach Spiez gefahren, um da nach etwa weiteren zweieinhalb Stunden warten Zuschauer beim Verlad von Material zu sein, welches rund fünf Minuten dauerte. Anschliessend konnte ich mich wieder auf den Nachhauseweg machen. Das nennt man eine effiziente Landesverteidigung :-(
Ich hoffe mal dass der Euro-Einsatz ab dem 09. Juni ein nicht ganz sooo schlimmer Leerlauf werden wird.
Heute Sonntag setzten wir unser Vorhaben, eine Tour durch die Altstadt zu machen, in die Tat um. Nach einer etwa viertelstündigen Fahrt im heissen EMT-Bus 19 sind wir am Bahnhof, dem “Estación del Norte”, am Rande der Altstadt angekommen und gönnten uns erst mal ein Frühstück. Sorry Roli, aber leider war auch heute kein Dunkin’ Coffee in Sicht ;-)
Als erstes haben wir die “Plaza Del Ayuntamiento” unter die Füsse genommen, ein wurderschöner Platz mit dem angrenzenden Post- und Telegraphenamt und dem Rathaus, beides Gebäude aus der Gründerzeit um 1850. Danach machten wir uns auf den Weg durch das Kathedralenviertel mit seinen vielen Kirchengebäuden und unzählbaren Marktständen, an welchen Heiligen-Bilder wie Paninis gehandelt werden.
Anschliessend durchquerten wir die Stadt weiter in Richtung Norden, bis wir bei den Turia-Gärten angekommen waren. Die “Jardines des Turia” sind Teil einer Parkanlanlage, die sich über zehn Kilometer bis fast zum Hafen erstreckt. Diese wurde um 1960 im trockenen Flussbett des “Río Turia” angelegt, welcher nach mehreren Überschwemmungen um die Stadt herum geleitet wurde. Viele Brücken, welche früher die Leute über den “Río Turia” gebracht haben, stehen noch heute und führen die Autos nur wenige Meter über Boden auf die andere Seite des Parkes.
Der “Torres de Quart” bildete die nächsten Station unserer Stadttour. Das Stadttor aus dem 14. Jahrhundert zeigt noch heute die Einschüsse des Mörser-Beschusses der Franzosen wärend des Spanischen Unabhängigkeitskrieges. Unmittelbar hinter dem imposanten Tor verbirgt sich ein kleiner, lauschiger Platz auf welchem wir es uns in einem Kaffee gemütlich gemacht haben.
Der letzte Marsch des Tages führte uns dann durch das Marktviertel wieder zurück zum wunderschönen Jugendstil-Bahnhof und der angrenzenden Stierkampf-Arena. Leider war das riesige Rund, welches über 13000 Leuten Platz bietet, geschlossen und nicht zu besichtigen. Schade!
Pünktlich mit den ersten Regentropfen dieses bisher sehr sonnigen und warmen Tages waren wir wieder in unserem Zimmer 730 angekommen und beobachteten aus unserem Bett, wie Blitz und Donner über Valencia hinwegzogen.
Für morgen Montag steht dann unserem Heimreise von Valencia via Basel auf dem Programm, womit unser verlängertes Wochenende in Spanien zu Ende geht. Zusammenfassend kann man ein Besuch in Valencia auf jeden Fall empfehlen. Es ist jedoch eine Stadt voller Gegensätze. Unglaublich moderne und schön renovierte Häuser wechseln sich oft nach wenigen Schritten mit heruntergekommen Bruchbuden ab, obwohl definitv beides seinen Reiz hat. 4 Punkte für Valencia :-)
Im Gegensatz zum Vortag zeigte sich der Samstag kulinarisch von seiner besten Seite. Aber alles erst mal der Reihe nach…
Das Hauptziel unseres heutigen Tages war das “Oceanogràfic”, das grösste Aquarium in Europa. Dieser Besuch war der eigentliche Hauptgrund dafür, dass sich Sonja für eine Reise nach Valencia entschieden hat.
Als erstes wollten wir uns jedoch nach dem kulinarisch mageren Vortag ein leckeres Frühstück gönnen. Dazu machten wir uns im gegenüberliegenden Shopping Center Aqua auf die Suche nach einem geeigneten Lokal. Die Auswahl war gross, schlussendlich entschieden wir uns dann für ein Latino-Café mit absolut genialem Kaffee und leckeren Sandwiches.
Nach einem Spaziergang durch das “Ciudad de las Artes y de las Ciencias” mit seiner atemberaubenden Architektur kamen wir im Riesen-Aquarium an und nach einem kurzen Moment in der Schlange und dem Abliefern von € 23.30 pro Person machen wir uns auf in die Tiefen dieser Weltmeere. Das Aquarium ist in verschiedene Themengebiete aufgeteilt, gestartet sind wir mal im “Ocean – Sharks”. Der Höhepunkt dieses Themenbereiches und sicherlich auch des ganzen Aquariums ist auf jeden Fall der unterirdische Glas-Tunnel, welcher durch das Hai-Becken führt. Ein wirklich sehr spezielles Gefühl, wenn man nur wenige Centimeter von den Räubern entfernt ist und ihre unzähligen scharfen Zähne von ganz nah bewundern kann.
Ebenfalls mit einem 70 Meter langen Tunnel ausgestattet ist der Themenbereich “Tropical”, in welchen die etwas farbenfroheren Fische ganz nah zu bewundern sind. Anschliessend führten wir unsere Unterwasserreise in den Bereichen “Terperates”, “Mediterranean”, “Arctic” und “Antarctic” fort, bis wir schlussendlich pünktlich zur Delphin-Show im “Dolphinarium” angekommen sind. Lustige Kerle diese Säugetiere und anscheinend wirklich sehr gelehrig wenn sie nach vorgeführtem Kunststück einen lecki Fisch erhalten.
Nach beinahe fünf stunden bei den Wasserbewohnern machen wir uns auf den Weg zurück ins Hotel, wo wir uns eine viertel Stunde Ruhe gönnten bevor wir uns wieder der Nahrungsaufnahme widmeten. In einem spanischen Restaurant liessen wir es uns dann besonders gut gehen und dies zur hälfte des Preises, welchen wir am Vorabend im Hotel-Restaurant berappten.
Für morgen steht dann eine Tour durch die Altstadt von Valencia auf dem Programm. Aus diesem Grund mache ich es mir nun nochmals mit dem Reiseführer im Bett bequem (mit dem Buch natürlich) und versuche mal die Höhepunkte heraus zu picken. Na dann, gute Nacht!
Nach einem holperigen Flug von Basel nach Valencia mit Ryanair, bei welchem meine Tante durchaus sehr viel Spass hatte und ich wie immer etwas gelitten habe, sind wir mit der Metro zum Hotel gefahren. Die Metro-Station befindet sich gleich beim Flughafen und man hat nur wenige Schritte zu meistern, bis man im modernen U-Bahn Wagen sitzt. Die Valencianische Metro ist ausgesprochen sauber und Stationen scheinen alle durchwegs sehr neu und modern zu sein. Wohl die schönste Metro welche ich bis jetzt je gesehen habe. Im Hotel angekommen die nächste positive Überraschung: Das Hotel ist der Hammer! Das "Opera" liegt in der nähe des Hafen, ist durchgestylt bis ins letzte Detail, gehalten in dunkeln grau- und brauntönen, kombiniert mit Glas und Holz. Ein wiklicher Traum und trotzdem durchaus bezahlbar. Anschliessend machten wir uns auf die Suche nach etwas Essbarem, was sich jedoch als nicht besonders einfach herausstellte. Wir wollten uns in der Hafenregion etwas Feines aus dem Meer gönnen, doch leider war da nirgends ein Restaurant zu finden. Viel mehr sind wir wohl in der Bronx von Valencia gelandet und haben uns schlussendlich total verlaufen. Auch ein Taxi zu bestellen erwies sich als eine unmögliche Angelegenheit, so dass wir bis fast um elf Uhr Abends durch die Stadt zogen. Glücklicherweise kam nach langer, langer Zeit dann doch noch ein freies Taxi vorbei und brachte uns für günstige fünf Euros zurück ins Hotel, wo wir uns dann zu später Stunde endlich verpflegen konnten.
Endlich gibt Apple die güstigeren Suisa-Gebühren an die Endkunden weiter. Der iPod Nano mit 8 GB kostet beispielsweise statt 299.- Fr. nur noch 279.- Fr., also 20.- Fr. weniger.
Vor wenigen Minuten ist es endlich offiziell geworden: Die Swisscom wird noch in diesem Jahr das iPhone auf den Schweizer Markt bringen. Dies ist der Swisscom nur gerade eine winzige Meldung auf derer Seite wert:
Ein genaues Einführungsdatum und der Preis wurden noch nicht bekannt gegeben. Gut möglich aber dass da Macprime schon mehr weiss ;-)
Morgen vor genau 10 Jahren, also am 7. Mai 1998 wurde Apples iMac vorgestellt, am 15. August 1998 wurden dann die ersten Geräte an die Kunden ausgeliefert. Grund genug in Erinnerungen zu schwelgen und sich die damalige Präsentation der Wunderkiste anzusehen. Sehr spektakulär sind vor allem die technischen Daten, welche heute wohl von jedem Mixer übertroffen werden. Ein kleiner Leckerbissen gefällig? 33.6 Kb Modem ;-) Viel Spass mit Steve Jobs
Mein neuer Outdoorchef Delta 480 hat seine Feuertaufe bestanden :-) Ich hoffe die Investition lohnt sich noch lange. Ursprünglich wollte ich eigentlich nur einen einfachen Holzkohlegrill kaufen, doch irgend wie hat mein Vorhaben nicht so ganz geklappt und es ist nun halt ein eher teurer Gasgrill geworden. Ausschlaggeben dafür war, dass ich keine Lust hatte, jedesmal vorher eine Stunde lang vorzuheizen. Aber eben, wie gesagt, Prädikat sehr empfehlenswert!